Über diesen Kanal veröffentlichen wir in unregelmäßigen Abständen Luther Wegweiser.

Offenbarung 3, 21

“Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Stuhl zu sitzen.” Offenbarung 3, 21 Eine solche Verwunderung sollten wir über dem Evangelio haben, daß wir darüber hoffärtig und fröhlich würden und rühmten: Ich bin ein Christ und getauft, zweifle deshalb gar nicht, ich werde durch den Herrn Jesum

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Matthäus 9, 24

“Das Mägdlein ist nicht tot, sondern es schläft.” Matthäus 9, 24 Da lerne man den Unterschied zwischen fleischlichen Augen und Christen-Augen. Christen-Augen sind solche Augen, wenn sie in den Tod, Sünde und Hölle sehen, die gewiß sagen können: Ich sehe keinen Tod, ich fühle keine Sünde, ich bin nicht verdammt,

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Johannes 8, 51

“So jemand mein Wort wird halten, der wird den Tod nicht sehen ewiglich.” Johannes 8, 51 Wie ein groß und mächtig Ding ist’s um einen Christen, der da glaubt. Dem muß auch der Tod, Sünde und Teufel weichen. Und er fängt auch hier in dieser Zeit das ewige Leben an.

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Psalm 90, 12

“Lehre uns bedenken, daß wir sterben müssen, auf daß wir klug werden.” Psalm 90, 12 Weil unser Leben nichts anders als ein stets währender Gang zu dem Tode ist, so sollen wir auch das ganze Leben hindurch die Kunst, recht und wohl zu leben und zu sterben, studieren. Wer wohl

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Lukas 5, 31

“Die Gesunden bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken.” Lukas 5, 31 Dem Kranken ist der Arzt nütze und angenehm; die Gesunden achten seiner nicht, wie man an dem Kananäischen Weiblein wohl siehet. Die fühlet ihre und der Tochter Not; darum lief sie Christus nach und wollte sich in gutem

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1. Korinther 11, 29

“Welcher nun unwürdig isset und trinket, der isset und trinket sich selber zum Gericht, damit, daß er nicht unterscheidet den Leib des Herrn.” 1. Korinther 11, 29 Es muß der Glaube da sein, der sich darauf verlasse und fröhlich wage in solch Gotteszeichen und -zusagen. Was wäre das für ein

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Psalm 103, 11

“Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, läßt er seine Gnade walten über die, so ihn fürchten.” Psalm 103, 11 Das ist die leidige Unart unserer Natur,daß, wenn auch Christus mit seiner Gnade und Trost zu ihr kommt, sie sich vor ihm scheut und flieht, dem sie doch

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Lukas 14, 24

“Ich sage euch, daß der Männer keiner, die geladen sind, mein Abendmahl schmecken wird.” Lukas 14, 24 Dies sind einfache, kurze, aber sehr ernste Worte, als sollte er sagen: Wohlan, mein Abendmahl ist auch etwas, und was gilt’s, es soll besser sein als ihre Ochsen, Acker und Häuser oder Weiber,

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Matthäus 18, 20

“Wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.” Matthäus 18, 20 Es geschehen viel mehrere und größere Sünden, wenn die Leute allein sind, als wenn sie sich zu anderer Leute Gesellschaft halten. Ich habe es an mir auch erfahren, daß ich nimmer in

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Matthäus 27, 2

“Die Hohenpriester banden Jesum, führten ihn hin und überantworteten ihn dem Landpfleger pontio Pilato.” Matthäus 27, 2 Pilatus hatte Christum wohl sein Lebetage predigen und Wunder tun lassen und nichts darnach gefragt. Aber die Hohenpriester, der geistlose Haufe, bringt so viel zuwege, daß Pilatus als ein Richter und Christus als

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